Am Samstag nach dem Schulfest trafen wir uns mit ein paar Frauen, um afrikanisch kochen zu lernen.
Es wurde alles so authentisch wie möglich gemacht und zeigte uns zeitweise, das kochen nicht immer so " mal eben" erledigt wird wie hier vielfach.
In manchen Ländern ist kochen wirklich noch Knochenarbeit und manche Zutaten für uns recht "exotisch".
Freitag fuhren wir nach Köln um in einem afrikanischen Laden die Zutaten zu kaufen, die es in unseren Supermärkten nicht gibt. Schnell füllte sich der Einkaufswagen, Yamswurzel, Kochbananen, Stockfisch um nur ein paar der Zutaten zu nennen.

Wir fertigten Hefeteig an, der mit den Händen geschlagen wurde

Wir zerrieben Knoblauch mit Steinen

Wir zermalmten mit dem Riesenmörser

und stellten die Bohnen mit dem Topf auf den Grill

und waren über die Ergebnisse allesamt komplett begeistert

Das Huhn wurde komplett "entkernt" alle Knochen wurden rausgeholt, dann mit Knoblauch ausgerieben
und Rosmarinzweige ausgelegt, Couscous mit Knoblauch, Ingwer,Salz,Pfeffer und Butter abgeschmeckt
und das Huhn damit ausgestopft, zu guter Letzt zusammengenäht und angebraten und dann im Backofen weiter gebrutzelt.
Es war unglaublich lecker
meine Finger stinken übrigens heute noch nach Knoblauch, das zermalmquetschen mit dem
Stein löst offenbar die ätherischen Ole des Knoblauchs, nach dem Knoblauch wurde Ingwer mit den Steinen zermalen.

Unten das sind Bananenblätter, auf jene wird die gemörsterte Bohnen/Erdnußmasse, welche mit Palmöl verfeinert
wurde verteilt, das ganze zu einem Bündelchen zusammen geschnürt wurde dann im Topf gegart

Aßen und tranken und freuten uns über die leckeren Speisen, guckten nebenher Fußball und lernten zum Abschluss das man in Afrika beim tanzen mit dem Popo wackelt ( Bootie Dance) wir aber zu steif dafür sind und das man beim Bottle Dance dumme Gesichter macht

und zu guter Letzt die Gastgeberin
